Radeln in Kolumbien

Nachdem wir jetzt lange genug flach geradelt sind haben wir uns heute eine Berg Tour rausgesucht, das Ziel war Minca, ein Dorf oberhalb von Santa Marta im tropischen Regenwald . In einem Kaffee haben wir einen einheimischen Chirurgen mit Familie – aus Amerika, was die Kommunikation deutlich vereinfacht, getroffen und er hat uns gesagt, dass weiter oben eine Wirtschaft mit eigener Brauerei mit dem Namen Finca Victoria ist. Lokales Bier mmmm!!!!!!!und schon stand unser nächstes Etappenziel fest.🤭

Nach der Teerstraße ging es dann ins Gelände, die Straße war zwar breit aber viele Gesteinsbrocken, Schlamm und Absätze und dazwischen Radler, Mopeds die als Taxi gerufen werden können, Autos und sogar ein kleiner Lastwagen war unterwegs. Von wegen Rechtsverkehr jeder fährt einfach da, wo die Straße am besten ist und das ist dann manchmal echt schwierig, wenn alle auf der vermeintlich besseren Straßenseite fahren wollen. Bei den Wasserfällen Pozo Azul schauten wir auch vorbei aber da heut Sonntag ist, hatten auch die Einheimischen diese Idee und da war der Teufel los. Auf diesem Weg dürfen nur Fußgänger, Mopeds und Radler fahren. Auf dem Rückweg hatten wir Glück, denn eine Oma wurde als Sozia auf ein Moped verfrachtet und das dauerte ein bisschen, so konnten wir ein ganzes Teilstück ohne viel Verkehr ausnutzen.😀😀

Als wir in der Brauerei angekommen sind hatten wir uns eine richtige Brotzeit und natürlich ein Bier verdient, klar probierten wir die verschiedenen Sorten aus, doch nach zwei mussten wir leider aufhören denn der Rückweg stand ja noch bevor und mittlerweile hatte es zu regnen angefangen. Wir sind ja nicht aus Zucker und so traten wir in einer Regenpause den Rückweg an – klar wurden wir patch nass, aber Regenzeug an und weiter. Als wir nach 58 km und 1600 Höhenmetern wieder in Santa Marta angekommen sind, waren wir nur noch dreckig und mittlerweile wieder trocken und müde, denn unser Tag hat schon um 5 Uhr morgens begonnen 😴😴. Ein toller Tag mit vielen neuen Eindrücken und neuen Menschen, wenn ihr unsere Route sehen möchtet, klickt einfach auf hier.

Überfahrt nach Santa Marta oder Vogelherberge

Sonntag ausklarieren und abends sind wir noch zu Elisabeth und Wim auf das Boot Bengt zum Essen eingeladen aber Montag früh 6 Uhr ist der Wecker gestellt und dann sind wir wieder Segler.😆 Ich wach auf als Neill sagt, dass er von unserer Windvane das Ruder festbinden muss, denn es scheppert; dann hör ich dieses “SSSSSS” wer kennt das nicht MOSKITOS; der Wind hat aufgehört und dann kommen diese Mistviecher sogar übers Wasser aufs Boot, es ist 3.30 Uhr morgens und ich mein, dann lass uns doch gleich losfahren, denn ob wir hier wach liegen und von Blutsaugern attackiert werden und nicht schlafen können macht auch keinen Unterschied. Anker heben und los – der Wetterbericht hat für die nächsten drei Tage unbeständigen Wind von allen Richtungen vorher gesagt aber spätestens am Donnerstag kommt der Wind zurück und wir haben ja auch unseren Parasailor, der auch bei wenig Wind segelt. ⛵Montags haben wir gleich zweimal den Parasailor auf- und wieder abgebaut aber immerhin sind wir 100 Nautikel Miles gesegelt dafür wars am Dienstag dann eher flau oder mau. Kein Wind und wenn ich sag kein Wind mein ich auch kein Lüftchen oder ähnliches, nein nein Null, nix, nada einfach gar nichts.😩😩 Also dann Segel verstauen und warten …..plötzlich bekommen wir Besuch, ein Vogel keine Ahnung was das für einer ist, aber er fühlt sich sehr wohl bei uns an Bord, denn er ist den ganzen Nachmittag und Abend da. Ich schau zu ihm ans Vordeck und muss dann gleich mal energischen Worte mit unserem Passagier wechseln, denn da wo er die ganze Zeit gesessen hat, war auch schon Schei… da. Später pfludert eine junge Schwalbe direkt in unseren Segelsack, ruht sich aus und ist wieder weg um kurz drauf mit einer weiteren Schwalbe aufzutauchen. Die Beiden sind witzig, machen es sich gleich im Hauptsegel gemütlich; nach 30 Minuten schau ich nach weil ich sie nicht mehr sehen kann doch die sind bestimmt 15 cm tief ins Segel gekrochen und schauen mich glückselig an; kurz darauf kommt noch eine dritte Schwalbe aber die übernachtet wohl an der Railing, denn sie findet die anderen genauso wenig wie ich.

Ich sitze hier im Cockpit und genieße den Neumond🌛, die imposante Milchstraße und die tausenden von Sternen – ich hatte fast vergessen, wie schön das ist. Ich hoffe, dass der Wind uns morgen wieder findet oder wir ihn 😂😂und wir nicht auf Donnerstag warten müssen; aber neugierig bin ich, wie viel von unseren “Gästen” morgen früh noch da sind.🤭

1.15 Uhr und ich spüre Wind auf geht’s Neill wecken und Segel setzen – mit mehr oder weniger Erfolg, denn der Wind kommt und geht und selbst unser Parasailor hängt am Mast wie ein nasser Sack. Also dann wieder alles runter und abwarten; das Meer ist total ruhig und ohne Wind ist es echt richtig heiß, also nutzen wir die Flaute für ein Bad im größten Swimmingpool den ich kenn😆😆, ein paar Delfine schwimmen auch total gelangweilt an uns vorbei und nur ein ganz kleiner hüpft aus dem Wasser um uns zu zeigen, was er schon kann.🤭

Jetzt zu unseren Gästen: Morgens waren es noch zwei Vögel einmal der große Schittivogel und ein kleine ganz zerzauste Schwalbe, die keinen gesunden Eindruck machte, sie flatterte auf dem Deck rum und gegen Mittag saß sie bei uns im Cockpit – irgendwie wollte sie wohl nicht alleine sein. Wie aus dem Nichts waren dann die anderen beiden Schwalben auch wieder da, als ob sie die Dritte suchen würden, aber diese war im wahrsten Sinne des Wortes vom Stängel gefallen.😭😭 Die anderen beiden tranken noch ein bisschen Wasser und machten sich auf den Weiterflug. Irgendwann kam der Wind zurück und mit ihm auch der große Vogel – ich hab ja nix gegen den aber der verscheißt uns das ganze Deck und auf unserer Mastspitze hat er unseren Windmesser demoliert, aber versuch mal einen ungebetenen Vogel zu vertreiben.😠😠😠 Manchmal wäre eine Schrotflinte echt nützlich.

Was für eine Nacht😲😲; wir entschlossen uns den Parasailor auch nach Sonnenuntergang zu segeln. Gegen halb zwölf drehte der Wind und dann wurden die Segel gewechselt und ich ging ins Bett. So um 2 Uhr zog ein Gewitter auf mit Windstärken von bis zu 28 Knoten🌩️ – der Windmesser hat das zumindest angezeigt – Blitz, Donner richtig wild und nach 1 Stunde war alles vorbei und der Wind ist auch gleich schlafen gegangen, so dümpeln und driften wir in Richtung Santa Marta.😊 Glücklicherweise kam der Wind wieder zurück und mit ihm auch genau Vögel; dieses mal waren es ein Fischadler ja ein richtiger Greifvogel mit scharfen Krallen landete auf unserem Bimini (Sonnensegel) und wieder drei Schwalben und auch wieder ein Gewitter mit starkem Wind, Blitz und Donner. Nach fast 300 Nautikel Miles mussten wir doch für die letzten 12 Miles noch den Motor einschalten, da wir gegen die starke Strömung und den Wind ankämpfen mussten und zum Rückwärts fahren hatten wir gegen Mitternacht keinen Nerv mehr. Aber am 4.10. um 4.30 Uhr waren wir glücklich und Sau müde in Santa Marta Kolumbien angekommen.

PS: alle anderen Segler, die ich gefragt hab ob das normal ist, dass man so viele Vögel an Bord hat meinten, dass sie keine hatten und es keinesfalls normal ist.

Never ending Story

Ihr werdet es kaum glauben, aber so wie es aussieht, werden wir am Montag, den 30.9. Aruba verlassen und nach Kolumbien weiter segeln. Nachdem wir jetzt fast drei Monate hier verbracht haben – abgesehen von unseren Ferien im Allgäu – dachtet ihr wahrscheinlich, dass wir gar nicht mehr weiter segeln. Aber auch ich hatte in den letzten Wochen das Gefühl, dass Aruba mich fest saugt wie eine Klette und nicht mehr los lassen will. Doch jetzt scheint fast alles zu funktionieren, abgesehen vom Wassermacher für den wir eine neue Membrane brauchen;

Nach soviel Erneuerungen, Reparaturen und Verbesserungen am Boot, freue ich mich jetzt riesig darauf wieder unterwegs zu sein und Neues zu entdecken. Kolumbien soll wunderschön sein und ich hoffe dass wir an unserem ersten Ziel auch zum Radeln kommen, wir werden sehen.

Elektrizität

Hätte mir jemand vor einem Jahr erzählt, dass Elektrizität spannend und interessant ist!!! da hätte ich ihn ausgelacht und jetzt schreib ich sogar einen Blog darüber.

Alle Elektrizität die uns an Bord zu Verfügung steht, wird aus Wind, Sonne oder Wasser gewonnen – außer wenn der Motor läuft, der lädt die Batterien ebenfalls. Als wir in Ardfern gestartet sind, hatten wir eine kleine Solarpanele und einen älteren Windgenerator, in England bei Neills Schwester haben wir dann zwei neue 80 Watt Solarpanelen und einen neuen Windgenerator gekauft, der über ein Steuergerät mit den Batterien verbunden ist und jetzt kannst du genau sehen, wieviel Ampere die Sonne und der Wind produzieren. Ich bin regelrecht zu einem “Srom Junkie” geworden, denn oft sitzt ich da und bin einfach neugierig, was gerade passiert, dann geh ich runter und schau auf die Anzeige. Ihr könnt euch kaum vorstellen, wieviel Unterschied es macht, wenn du die Solarpanele immer nach der Sonne ausrichtest, plötzlich springt die Anzeige von 3 oder 4 Amp. Leistung auf 6 oder 7 und das bedeutet, dass du deutlich mehr Strom produzierst und dass bedeutet wiederum, dass du sogar den Kühlschrank einschalten kannst, denn der alleine braucht schon 3 Amp, um zu kühlen. Wir haben auch einen Wassergenerator an Bord, der beim Segeln hinterm Boot hergezogen wird und den wir auch wenn wir vor Anker sind zu einem 2. Windgenerator umbauen können. Nachdem wir hier auf Aruba einen neuen Kühlschrank eingebaut haben, der natürlich viel weniger Strom benötigt haben wir uns auch noch einen Wassermacher gekauft. Mit der Energie, die wir vom Kühlschrank sparen, können wir – rechnerisch, wie es dann in Wirklichkeit aussieht werden wir sehen – zwischen 5 – 10 Liter Trinkwasser pro Tag machen. Und falls wir irgendwann all unsere bestellten Sachen bekommen und endlich nach Kolumbien weiter segeln werde ich euch mehr darüber berichten können.

Ich hab mir wirklich nie Gedanken über Strom gemacht, denn daheim wenn es dunkel ist machst du das Licht an, schaltest die Waschmaschine ein, wenn du dran denkst aber nicht wenn du genügend Energie hast – verrückt. Jetzt bin ich so alt geworden ohne jegliches Gefühl für Elektrizität und jetzt lerne ich jeden Tag neue Sichtweisen und Perspektiven kennen – ich bin neugierig, wie sich das auf mein “Stromverhalten” nach einem Leben auf dem Boot auswirkt.

Chat ein holländischer Architekt, der sich mit seiner Familie auch auf Weltumsegelungstour befindet, hat uns erzählt, dass er vor seiner Reise Niedrig Energiehäuser designt hat, doch wenn er zurück kommt, wird er Häuser planen, die Energie produzieren. Ich bin gespannt, ob es Menschen gibt, die diese Mehrkosten tatsächlich investieren um langfristig etwas für sich und die Umwelt zu tun.

Jetzt haben wir uns auch noch eine Nähmaschine gekauft um einen Sonnenschutz zu nähen und verschiedene kleine Projekte hab ich mittlerweile schon geschafft, wie z.B. eine Werkzeugrolle und einen Sonnenschutz für unseren Tiller.

Einheimisch ??

Wenn wir eine neue Insel oder ein neues Land erreichen, ist es für uns immer spannend und aufregend zugleich alles zu erkunden und zu entdecken.🌴🌴

Wir sind jetzt fast zwei Monate auf Aruba und langsam komme ich mir schon sehr einheimisch vo; z.B. gefühlt sind wir die einzigen zwei Radler, die trotz Hitze mit Helm auf unseren Drahteseln unterwegs sind. Schon von weitem winken uns die Lastwagenfahrer und die Kleinbusse kommen uns mit Lichthupe entgegen ob wir jetzt wirklich alle kennen – glaub ich nicht aber sie kennen uns. 😊😊Wir können jedem “Fremden” den Weg erklären, denn ortskundig sind wir sicherlich – ich hab nur mal so grob überschlagen aber wir sind hier in Aruba bestimmt mehr als 500 km geradelt; das ist nicht so schwierig denn allein in die Stadt sind es etwa 6 km und auf dem Rückweg haben wir dann immer schön Gegenwind.🚲🚲

In der chandlery ( wie ich zu sagen Pflege: dem “Linder” der Segler und jetzt für alle, die mit Linder nichts anzufangen wissen – der Eisenwarenhändler für Segler) gibt es kostenfreien Kaffee für Kunden und manchmal kommt es vor, dass wir nichts kaufen, aber trotzdem einen Kaffee trinken. Die Angestellten freuen sich, wenn wir zur Tür reinkommen und meinen, dass die Hunde uns schon angekündigt haben. Ich hab keine Ahnung warum die Wachhunde bei uns Radlern abgehen wie “Schmieds Katz” aber so wissen alle, dass wir da sind.🤭🤭

Was ich an dieser Karibischen Gelassenheit am meisten liebe ist, dass jeder und ich meine wirklich jeden egal wie eilig er es hat, Zeit für einen Smalltalk hat; ein Späßchen macht oder einfach nur den Kunden vor ihm anlächelt. Da kann man dann die Unpünktlichkeit oder Ausreden für nicht eingehaltene Termine fast vergessen; ich glaube, dass wir uns da wirklich eine Scheibe davon abschneiden sollten.🍀

Heimaturlaub

Nach 16 Monaten Meer, verschiedenen Ländern haben wir zwei Wochen im schönen Allgäu verbracht. Höchste Priorität war für mich, meine Kinder zu sehen und möglichst viel Zeit mit ihnen zu verbringen – was uns auch gelungen ist. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schön es ist Freunde, Familie, Kollegen und alte Bekannte zu sehen, ich hatte das Gefühl nie weg gewesen zu sein. Radeln, ratschen, spielen und vieles vieles mehr stand auf dem Programm und leider hab ichs nicht geschafft mich mit allen zu treffen doch die Welt ist rund und wir treffen uns irgendwann oder irgendwo.

Ob Berg- oder Radtour, Spielen, oder einfach nur lange Gespräche und nicht zu vergessen Feiern – wir haben alles sehr intensiv erlebt und genossen; schneller wie ich es glauben konnte waren die zwei Wochen vorbei und wir traten den Rückflug nach Hause an.

DANKE !! Für die tolle Zeit mit euch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Aruba – Haustiere und sonstige Neuigkeiten

Unglaublich aber wahr unser Kühlschrank ist eingebaut in die selbst gefertigte Arbeitsplatte angeschlossen und kühlt und ein bisschen Stolz sind wir schon auf unser Werk; ja nach einigen Schwierigkeiten mit dem Zoll – denn ein Wassermacher und ein Kühlschrank kann natürlich auch vom Militär genutzt werden somit eventuell Waffen ??? Nach dem das dann aufgeklärt war konnten wir endlich unser lang ersehntes neues Boot Equipment in Empfang nehmen und einbauen. Leider fehlt vom Wassermacher noch ein Teil und somit werden wir nach unserem Heimat urlaub weiter mit Bastelarbeiten beschäftigt sein.

Aber jetzt geht’s zur “Erholung” erst mal zurück nach Deutschland um Familie und Freunde wieder zu sehen; Wir haben unsere Artemis in der Marina Varadero gelassen und können nun guten Gewissens fliegen nachdem wir jetzt zweit Tage hinter einander ein Haustier bekommen hatten. Ja kein gewöhnliches – nein nein. Aber ich erzähl es euch von Beginn – wir hatten am Montag 5.8. Besuch an Bord von Bob einem Belgier, der mittlerweile seit 20 Jahren als Cruser unterwegs ist. Ich rutschte die Kissen im Cockpit zurecht und ordnete die Seile, als ich ein braun grünes Seil auf dem Platz fand, wo Bob saß und ich dachte er hat es liegen lassen und wollte es aufheben als es mir plötzlich heiß und kalt wurde – es war eine SCHLANGE!!!!!!!! Völlig aus dem Häuschen rief ich nach Neill damit er sie entfernen kann – aber nachdem wir nicht wussten ob es vielleicht eine giftige Schlange ist befragte Neill Richie unseren Dockyard Manager und er meinte nein giftig ist die nicht aber er mag auch keine Schlangen und somit suchte er einen Arbeiter, der uns von unserem blinden Passagier befreit. Als er die Schlange in die Hand nahm meinte er nur ” das ist ja noch ein Baby ” nur eine Baby Boa deshalb war Neill nächsten Tag, als er die Zweite fand ganz cool und hat sie ins Wasser geworfen. Wir staunten nicht schlecht als die Boa zu schwimmen begann und zielstrebig wieder in Richtung Boot schwamm – aber wir haben sie erfolgreich abgewehrt denn heute war keine mehr da.

Aruba – Exotischer Platz für Reparaturen 🌴☀️

Aruba ist die kleinste der drei ABC Inseln und außerdem steuerfrei; wir haben geplant unsere Artemis noch schöner bzw. wieder genauso schön herzustellen, wie wir sie gekauft haben.

Mein größtes Projekt war den Lack im Innenraum zu erneuern bzw. auszubessern, denn an all den Stellen, die mit “Salzwasser kontaminiert” sind, ist die Lack Schicht angegriffen und nicht mehr schön.🙄🙄🙄 Ich nenne es deshalb “mein Projekt” da Neill große “Projekte – Wassermacher, neuer Kühlschrank, Anker winch usw.” zu bewältigen hat. So ist es gut wenn immer einer der Chef ist und die gesamte Planung übernimmt.

Lackreperatur: bedeutet in erster Linie ganz viel schleifen und schleifen und nochmal schleifen; 😩😩😩aber es lohnt sich und hinterher ist der Erfolg deutlich sichtbar. Außerdem hat sich in unserem Dinghy eine Boden Diele verabschiedet und jetzt haben wir Zeit und reparieren auch das. Ich hab noch nie mit Epoxiharz gearbeitet aber wie gesagt “noch nicht” und für unsere Küche brauchen wir nachdem der Kühlschrank eingebaut ist eine neue Arbeitsplatte und für den Wassermacher eine Rückwand . Mal sehen wie wir diese neue Herausforderungen meistern – dass wir sie meistern werden steht außer Frage. 🤭🤭🤭😊Aber jetzt warten wir erstmal auf unser Paket aus England mit den Ersatzteilen.

Fortsetzung folgt……..

Bike and Hike

In Aruba gibt’s viele (zumindest mehr als drei )Mountainbike Strecken – aber bevor du die Tracks aufs GPS laden kannst, musst du dich registrieren lassen und ….. bla, bla, bla😩😩

Wir wollten eigentlich nur zum Radeln aber wie gesagt ist das nicht ganz so einfach; dann fand Neill im Internet den Hooiberg (662 Stufen laut Wikipedia) und meinte da können wir nicht Radeln und ich meinte aber rauflaufen können wir😀. Gesagt getan erst mit dem Fahrrad hinradeln, andere Schuhe anziehen und weiter geht’s; für uns Sonnen gewöhnte oder verwöhnte Allgäuer ist des koi Problem bei 30 Grad und 77 % Luftfeuchtigkeit ☀️☀️☀️die 165 Höhenmeter zu erklimmen. Da wir ja nicht alles gleich glauben,🤭🤭 haben wir die Stufen gezählt und um ganz sicher zu gehen gleich zweimal und haben es nur auf 579 Stufen gebracht.

Aber Mädels wie heißt es so schön: Treppen steigen macht einen knackigen Hintern 😆😆

– ich hoffe dass es was nützt, denn als wir wieder unten waren haben nur meine Knie geknackt.

Kolumbianische Rhythmen

Wie kann man sooo lange in Curacao sein ? Das haben wir uns, nachdem wir das 2. Mal in Spanisch Water geankert haben auch gefragt; doch Curacao werden wir immer mit Jill und Joop verbinden, Wir waren gemeinsam schnorcheln, radeln, segeln und eigentlich wollten wir am 1.7. weiter nach Aruba; wenn uns der Motor der den Anker hebt nicht verlassen hätte – nein wir haben ihn nicht über Bord geworfen – noch nicht – nein er hat einfach nicht mehr funktioniert. Gott sei Dank sind wir mittlerweile fast Einheimische und haben jemanden gefunden, der ihn repariert. Also dann geht’s halt am Dienstag nach Willemstad zum ausclarieren – aber am Dienstag ist Feiertag – also erst am Mittwoch. Dann nutzen wir den Feiertag und machen noch einen Spaziergang zum Fort Beekenburg, am Strand war eine BBQ mit Kolumbianern und Venezulaner im vollem Gang und wir wurden auch eingeladen – voll lecker – örtliche Köstlichkeiten von Anna zubereitet und nebenbei bringt sie dir auch noch kolumbianische Tänze bei. Wir haben getanzt, gelacht, das ein oder andere Bier getrunken und versucht unsere Sprachkenntnisse in Spanisch anzuwenden und umzusetzen – bin ich froh, dass alle Englisch sprechen.

Am Donnerstag 4.7. machten wir auf den Weg; über Nacht segelten wir nach Aruba, wo wir die nächsten Wochen bleiben werden um von hier aus unseren “Heimaturlaub” anzutreten. Eine neue Insel mit bestimmt wieder vielen neuen Herausforderungen, Eindrücken und Abenteuern.