Endlich wieder unterwegs!😀 Kaum vorstellbar, dass wir wieder fast drei Monate am gleichen Ort nicht – aber zumindest in der gleichen Region – waren. Doch jetzt Wetterberichte angeschaut, verglichen, abgewägt und eine Entscheidung getroffen.👍 Los geht’s !!!!!😊 Wenn jemand mir von Mondphasen und -wechseln erzählt hat, wars für mich immer interessant, doch richtig betroffen hat es mich nie.🌛☀️🌜🌞 Jetzt wenn Vollmond 🌝🌝ist, sind die Gezeiten viel ausgeprägter, du kannst den Verlauf von Sonne🌞 und Mond verfolgen und was echt witzig ist, alles ergibt einen Sinn. 🤭
Vollmond auf dem Meer
Es bricht gerade der dritte Tag an und ich genieße es einfach, hier mitten im Pazifischen Ozean zu sein,⛵⛵ den Sonnenauf- und den Monduntergang zu beobachten und mich dabei ganz ganz klein zu fühlen;🙈Gedanken nachzuhängen, mich treiben zu lassen.😁
Äquator: die letzten Wochen haben wir so oft und mit so vielen Leuten über den Äquator gesprochen, wo wir ihn überqueren, wie unsere Route aussieht und vieles mehr. 🌏Heute Nacht um 21.24 Uhr wars so weit; ich hab Neill aufgeweckt und beide warteten wir, bis die Anzeige an unserer Bordlektronik umspringt: 00°00.001S 🗺️🗺️Jetzt sind wir in der südlichen Halbkugel !!! Ja wir haben den Äquator überquert mit unserem Segelboot. ⛵Wir haben erfolgreich die sogenannte ITCZ ( Intertropische Konvergenzzone)oder auch Doldrums (äquatoriale Tiefdruckrinne) überwunden ohne den Motor zu brauchen und steuern jetzt auf Ecuador zu; ein neues Land und bestimmt neue Abenteuer – und ganz sicher geht es zum Radeln in die Anden .⛰️
Bahia de Caraquez Ecuador
Eigentlich wollten wir ja schon mindestens eine Woche weg sein, doch “Montesumas Rache” oder ein anderer Magen Darm Virus setzte uns erst mal für fast 10 Tage außer gefecht🤮🤮. Da ich ein Mensch bin, der sooo gerne isst, glaub ich ist es nochmal so schwer, denn nur wenn ich an Essen dachte, bekam ich Bauchkrämpfe😭😭. Aber seit Dienstag 4.2. kamen unsere Lebensgeister zurück und unsere Vorbereitungen begannen. Als erstes ausklarieren; wir wussten dank Wim ungefähr wo wir hin mussten und dann fragten wir uns durch 🤗; endlich fanden wir einen Mann, der zumindest gekleidet war wie ein Beamter, der aber nur Spanisch sprach. Eine Kollegin übersetzte, dass wir erst eine “SAPA” brauchen und dann erst können wir zurück kommen und ausklarieren. Im nächsten Büro könnten wir unser Glück kaum fassen, denn der Angestellte hinterm Tresen sprach perfekt englisch. Wir sollten diese Formulare ausfüllen, dann ins nächste Büro gehen Kopien anfertigen lassen und dann alles zu ihm zurück bringen. Gesagt getan und nach 30 Minuten waren wir wieder zurück und bekamen die SAPA . So jetzt zurück zu Imigration wo unser Beamte schon wartete – mittlerweile hatte er einen kleinen Hut aufgesetzt, lateinamerikanische Musik eingeschaltet und sah einfach aus wie ein Volldepp🤣🤣. Sorry aber wenn ich mich getraut hätte, dann hätte ich ein Bild von ihm gemacht damit ihr euch davon überzeugen könnt, aber eben hab mich nicht getraut. 🙄🙄Auch unser Deppl brauchte wieder Kopien und jetzt wussten wir ja auch wo wir die bekommen, also zurück damit wir unseren Ausreisestempel bekommen🙃 nach nur 2,5 Stunden hatten wir die Formalitäten erledigt.👍👍 Damit wir nicht noch zum tanken anhalten mussten, entschlossen wir uns das noch “schnell” am Donnerstag zu machen. Dieses Mal wollten wir nicht fragen wann wir zum Tankpontoon fahren durften, denn beim letzten Mal ließen die uns 1 Stunde vor der Marina warten. Also ganz lässig reingefahren, Platz war auch, doch da kam uns schon ein Dinghy mit einem wild gestikulierendem Kerl entgegen – erst Marina anrufen auf Kanal 10 vorher kein Diesel und kein Platz zum tanken. Also gut, dann umdrehen und die ganze Zeremonie von vorn und nach 20 Minuten durften wir einfahren. Der junge Mann fragte, ob wir einen kleinen Einfüllstutzen am Dieselschlauch brauchen, denn den gibt es nur ganz vorn und am Steg und zwischen uns waren zwei andere Boote. Also wir sollen unsere Ersatzkanister leer machen und mit Kanistern zum tanken kommen; wir machen ja alles was man uns sagt und als wir die Tanks geleert hatten, kam der nächste Marina Arbeiter wild gestikulierend und deute uns an, dass wir mit Artemis zum Anfang des Steges kommen sollen😏😏. Alles kein Problem für ein Motorboot oder ein Segelboot mit Seitenrudern aber nicht für uns, denn der Wind blies uns mit ca 15 Knoten gegen den Steg und rund um uns waren Boote. Neills Unmut stieg sekündlich 😠😠😠😠, was die Situation aber nicht änderte; wir nutzten eine kurze Windpause und parkten um. Endlich Diesel voll und Benzin für den Aussenbordmotor getankt, zahlen und raus…….. Theoretisch machen wir einen Bow-Spring, lösen die hintere Leine, und Artemis dreht ihr Hinterteil in den Wind – besprochen, fertig gemacht, dann kommt das nächste Motorboot parkt ca. 3 Meter hinter uns und der ganze Plan ist beim Teufel 🙄🙄🙄. Wir warten einfach bis der fertig ist mit tanken und dann …. ob ihr es glaubt oder nicht nach drei !!!!!! Stunden war unser “schnelles” tanken fertig und wir froh und glücklich doch noch aus der Marina raus gekommen zu sein.😊 Soo morgen geht es los. Dave ein befreundeter Segler, der gerade mit seiner Frau Nicole eine Südamerika Rundreise macht, hat sich bereit erklärt, unser Wetterrouting zu machen. Danke😘😘😘 und jetzt noch einmal schlafen und dann ECUADOR wir kommen.
After three months in Panama we knew our way round, understood the bus system and knew which islands had the best Internet in which bay. It was definitely time to leave. Our start was delayed by serious stomach bugs and then we had to clear out with the harbour captain and a clown wearing an immigration uniform and a straw hat, but finally we got away.
Leaving Panama.
The wind was against us but we can sail up wind. What hindered our sailing was a police boat that intercepted us and gesticulated that we were to strike all sails and motor across the Canal entry channel. We were no faster with the motor and the nearest ship was far away so it made no sense but we complied until we reached the other side. A little later the wind died completely and we had to once again use the motor to stop us drifting on to the rocks of Isla Uraba.
By lunchtime Heidi had the boat clean and tidy, the fresh baked bread was finished and delicious and the home made yogurt was cooling. The first fresh water had been produced and everything was stowed to stop any rattling. We were lieing in the cockpit waiting for the wind. We read of people who take a few days to get in to passage making mode. It takes us a few hours.
In the evening we tried a new recipe. There was lots of cutting for Neill and lots of “magic” to be done by Heidi so it was a team event to create “downwind potatoes” – another delicious item for the menu at Restaurant Artemis.
During the first night we crossed a busy shipping lane. There were huge dark shadows passing in both directions in the moonlight, their presence signalled by navigation lights. We sailed between them feeling like a hedgehog crossing the motorway. The next day we were eating lunch when we spotted a Chinese freighter heading straight for us. A quick “panic jibe” and we watched him slide past rather than over us.
Either on the second or third day – no idea, at sea we are timeless – we were sailing downwind heading south. It was a sunny warm afternoon. All the days jobs were finished and Heidi was asleep in the cockpit preparing for the night shift. Suddenly, without any warning, an extra large wave dumped a ton of water over the stern. It drenched Heidi and knocked her to the floor (and thus in to the water) and then continued on through the companionway to soak galley, cooker, cupboards, battery boxes and everything in wet, sticky, salty water. First we cleaned the boat and then the Heidi.
Long ago I was in the Falkland Islands and was amazed that, out on the farms, they had to buy all they needed for the next six months the twice a year that the supply ship came. I often went shopping twice a day because at lunchtime I wasn’t sure what I needed for dinner.
In Scotland Heidi patiently taught me that we could keep a few weeks supplies on board and thus increase our freedom to visit remote islands. In Kyle of Lochalsh the supermarket was next to the dock and for the first time we filled two shopping trolleys.
in Martinique the supermarket has a dinghy dock.
In Tenerife we discovered home delivery and filled lots of trolleys for the Atlantic crossing. Since Martinique we always stock up with enough for the next three months. With full food lockers and a water maker, we are free to stay where ever we wish.
We now have an extensive list of all that we need so the “basic” provisioning is done just by ensuring we have everything listed. This is easy and allows me to be useful and collect items just by consulting the spreadsheet. It leaves plenty of time to search for new interesting items to try and maybe add for next time.
For Heidi it has also been a learning process. As a farmers daughter, she was unaware that you could buy meat in tins nor cheese in bottles and she had never used powdered milk. But she has learned to cook without a cow in the barn or a butcher’s down the road.
When we find fresh food at a sensible price we buy some, but it is good to know that we can create a pizza or a lasagna even after a month without seeing a shop. Often village shops only have a very limited choice but you need to remain flexible. If they don’t have potato we buy yam and if they cut a bucket of lemons off a tree then you create a new lemon drink.
With good planning followed by a dose of flexibility we eat healthy, enjoyable meals and are getting closer to the six months of provisioning I remember from the Falklands.
Als wir im Dezember Stefano schrieben, dass wir in Panama sind und wann sie uns denn jetzt besuchen kommen. Bekamen wir sehr schnell als Antwort, dass die beiden spätestens Mitte Januar hier sein könnten und so war innerhalb von vier Wochen der geplante Besuch gebucht.
Wir haben uns vorher ein bisschen umgeschaut und die Inselwelt Las Perlas abgeklappert, um unserem angehenden El Capitano möglichst viele verschiedene Segel Reviere präsentieren zu können und gleichzeitig auch einen abwechslungsreichen Urlaub zu bekommen.
Am 11.1. durften wir dann unsere “neue Crew” in Empfang nehmen; wir holten die beiden im Hotel ab und gingen erst ein bisschen auf Sightseeing Tour durch Panama City zum Fisch – und Gemüse Markt; riesige Wolkenkratzer und einen kurzen Ausflug ins Shoppingcenter, damit wir für die nächsten zwei Wochen möglichst alles an Bord haben. Am Rückweg aus der Stadt noch die Koffer im Hotel abgeholt und dann mit dem Dinghy zu unserer Artemis; wenn an diesem Tag das Meer nicht so viel Rock and Roll getanzt hätte, wären wir alle auf einmal gefahren aber bei so starker Swell musste Neill zweimal fahren. Aber nachdem alle an Bord waren, entschlossen wir uns ziemlich zügig Las Brisas zu verlassen und die erste Nacht zum Segeln zu nutzen; wir hatten guten Wind und erreichten um 2 Uhr nachts unseren ersten Ankerplatz auf der Insel Pedro Gonzalez. Erst jetzt wollten Caro und Stefano ins Boot runter zum schlafen gehen; am Vormittag sprangen wir ins kühle Nass und Caro machte gleich Bekanntschaft mit einer Qualle – das Wasser hier ist sehr sandig und grün, so dass wir dieses Mistvieh leider nicht vorher bemerkt haben. Doch Caro nahm es total gelassen und meinte nur nächstes Mal machen wir es wie sonst immer, dass Stefano zuerst ins Wasser geht und nachschaut. Wir segelten weiter zur Insel Bayoneta, wo es die Möglichkeit gibt, bei Hochwasser zwischen den Inseln durchzusegeln und bei Niedrigwasser kann man zu Fuß durchlaufen. Auch dass war für die Zwei Neuland, denn bisher hatten die erfahrenen Wassersportler nichts mit Gezeiten zu tun und hier in Panama liegen die Unterschiede bei bis zu 5 Metern. Also ging Caro und ich Muscheln suchen und Insel erkunden und Stefano machte sich mit Neill daran, die Koordinaten für die Durchfahrt zu sammeln; anschließend gönnten wir uns einen ausgiebigen Schwimmgang um Sauber – na ja eher gesalzen und gesandet wieder an Bord zu gehen und auf die nächste Hochwasser Zeit zu warten um die schmale Passage zu durchqueren. Ich glaub für die beiden war es ein sehr interessantes Erlebnis und für Stefano, der die gesamte Planung übernommen hatte war der Nervenkitzel fast spürbar.
Die nächsten Tage verbrachten wir an einsamen Stränden mit Muscheln sammeln und schwimmen, denn hier war es auch für Caro möglich im klaren Wasser zu faulenzen. Einen Tag verbrachten wir auf der Insel Viveros einer zauberhaften Insel, die nach dem Vorbild Contadora angelegt wurde, um vielen Menschen die Möglichkeit zu geben hier Grundstücke zu erwerben und Häuser – eher Villen – zu bauen. Doch leider standen auf dem ganzen Weg vom Hafen zum Beachclub Balu nur fünf oder sechs Häuser, aber die waren echt klasse. Wir waren schon an meinem Geburtstag hier im Balu und konnten den Farinas einen Tag vollen Hotel Urlaub ermöglichen. Wir durften den Pool, die Duschen, die Beachbar wirklich alles nutzen ohne dass wir extra dafür bezahlen mussten – WOW!! Natürlich haben wir etwas gegessen und getrunken aber das war völlig ausreichend – stell dir das mal in einem Urlaubsort im Mittelmeer oder in Ägypten vor, du bist kein Hotelgast und darfst trotzdem die ganzen Bereiche benützen. Am Abend machten wir uns wieder auf den Weg “nach Hause” zu unserer Artemis. Wir segelten jeden Tag ein Stück mal mehr oder weniger um dann auch den für uns am weitesten entfernten Insel Canas anzukommen; letztes Mal gab es hier einen Wasserfall ganz nah am Ankerplatz, doch leider waren die Wochen vorher zu trocken und somit gab es auch keine Möglichkeit, den Beiden eine tägliche Frischwasser Dusche zu spendieren. Als wir am Anker lagen, wollten wir uns gleich noch um meinen 1. Selbst gefangen Fisch kümmern, als Stefano auf die Idee kam, den Schwanz des Fisches als Köder zu verwenden und es doch gleich nochmal mit dem Anglerglück zu versuchen. Kaum war der Köder fertig und ich hatte die Angel in der Hand fragte mich Stefano, ob sich schon was tut und ich hatte echt das Gefühl, dass wirklich jemand oder etwas am Köder rumnagt; Nach weniger als 5 Minuten hatte ich nochmal – unter sehr sehr fachlicher Aufsicht – meinen zweiten Fisch gefangen. Ich war so dankbar, dass Caro und Stefano mir ganz genau gezeigt haben, wie das mit dem Töten, Ausnehmen, Schuppen und eben alles geht, dass ich mir ganz fest vorgenommen habe, weiterhin, das Glück als Anglerin zu versuchen.
Doch am nächsten Tag ging es den Fluss hinauf und dort wussten wir, dass es Wasserstufen gibt, die den “Frischwasser” führenden Fluss vom Salzwasser trennen; hier wollten wir ein bisschen planschen. Der breite Fluss wurde immer enger und seichter, bis wir ankamen, war bereits das halbe Dorf da, um Wasser zu holen, Wäsche zu waschen, zu baden (selbstverständlich in den Kleidern, denn dann sind die auch schon sauber) Holzlatten aus dem Urwald zu schlagen und auch auf der Jagd waren ein paar Männer, denn sie hatten doch tatsächlich einen Leguan erbeutet voll cool.
Doch bevor der Wasserstand zu niedrig wurde, brachten sie alles zu den Booten und weg waren sie. Wir konnten uns noch ein bisschen Zeit lassen, denn nur wir vier im Dinghy waren nicht so schwer und so genossen wir doch noch ein bisschen “ungestörte” Urwaldromantik und dann paddelten wir gemütlich zum Hauptstrom zurück um anschließend in der Stadt La Ensalada noch ein paar Früchte einzukaufen. Wir bekamen dann auch 1 Kokosnuss, 1 Papaya und bestimmt 20 Limetten direkt vom Baum, denn Caro begleitete die Einheimische und obwohl ihr Spanisch nicht so gut war, hatten wir dass Gefühl dass die beiden sich hervorragend verständigen konnten – Italienisch und Spanisch eben. Und so machten wir uns dann langsam wieder auf den Rückweg nach Panama, da die zwei uns ja leider nicht bis nach Ecuador begleiten wollten; wir bzw. Farinas verbrachten den Nachmittag auf der Insel Pacheca und wir blieben an Bord, da Neill über Bauchschmerzen klagte und wir wollten doch über Nacht zurück nach Panama segeln. Als die beiden dann da waren, wurden Neills Bauchkrämpfe immer schlimmer und Stefano meinte, dann bleiben wir diese Nacht eben noch hier und segeln erst morgen, aber ich sagte Nein Nein das machen wir bzw. das kannst du schon. Neill war wirklich fast außer Gefecht doch um 23.30 Uhr konnte er uns beim deankern helfen und legte sich anschließend wieder hin. Stefano hatte die Planung bereits im Vorfeld gemacht und so kamen wir sehr sehr flott mit fast 7 Knoten voran; eigentlich hätte ich die erste Schicht gehabt, doch Stefano blieb mit im Cockpit und wir haben uns wirklich prächtig unterhalten; haben falls es notwendig war Wenden durchgeführt und Caro mussten wir auch nicht extra wecken – ohne Anzugeben, glaub ich wir waren ganz gut. Gegen 5 Uhr morgens verließ uns leider der Wind und so mussten wir die letzten 14 Nautikel Miles mit dem Motor zurück legen; Neill ging es besser und er meinte, den Autopiloten kann er auch beaufsichtigen und schickte uns zwei ins Bett. Gegen 7 Uhr morgens machten wir das Hauptsegel weg und fuhren in Las Brises ein und entdeckten unsere Freunde von Bengt sofort, die einen Tag vorher mit Motorproblemen zurück gekommen waren. Nach 14 Tagen zusammen auf unserer Artemis brachten wir Caro und Stefano zu ihrem Hotel und nach einem gemeinsamen Mittagessen mussten wir uns leider von ihnen verabschieden, denn Neill war jetzt auch reif fürs Bett. Ich kann nur hoffen, dass die beiden genau soviel Spaß mit uns hatten wie wir mit Ihnen; segeln, kochen, spielen, ratschen, schwimmen einfach alles. Danke für die schöne Zeit mit euch.
Panama – a place I knew from a children’s book, a palindrome and as the place we were going to cross from the Atlantic to the Pacific. I assumed we would turn up at the north end of the canal, lock through and then head on west. I definitely didn’t imagine spending three months here. But that is sailing – always different to your plans.
We arrived in the backwater of Linton Bay where we cleared in and then picked up Annalena & Daniel for a two week holiday among the palm islands and coral reefs of the San Blas Islands.
Panama was also the land where we bought a new dinghy (thanks to Sheila) and finally achieved a working water maker (thanks to Felipe).
The next stage was the transit of the canal. There has been so much written about this and all the potential problems, that we were a little surprised how easy it all was. The most challenging task was sleeping five people and feeding six. Once the last gate opened and we motored out in to the Pacific we really felt that we had passed “the point of no return.”
Panama City skyline – the view from our cockpit
Anchored off a big city is not that much fun so we headed off to the Las Perlas archipelago for a week and ended up staying a month. It really is that sort of place. Days at a time we saw no one and mostly were anchored alone in a bay surrounded by jungle. Our friends on Bengt turned up for Heidi’s birthday and Christmas. A beautiful month.
We returned to Panama City, went in to “work, work mode” and installed additional solar panels, new batteries and a new solar charger. Repaired a wind generator and bridged the broken gas alarm. Resealed a variety of leaking deck fittings and modified our bimini. Polished stainless steel and oiled teak. We also designed and sewed a utensil holder that cleverly uses a hidden space. We were finished just after sunset two days before our next guests arrived.
anchored alone off the Las Perlas Islands
Caro and Stefano had no sooner set foot on Artemis than we upped anchor and set off back to the Las Perlas Archipelago for a two week “best of” tour. Stefano has his practical skippers exam booked for April so Neill took a back seat and let him do all the planning and sailing. With four hard working, motivated people on board, we sailed almost every day but it was completely stress free and a holiday for all of us. Stefano really had to “show what he was made of” on the last day when Neill was ill with stomach pains and he, Heidi & Caro had to take the boat back against the wind to Panama City. We are convinced the skippers exam will be easy for him – especially as there are no four meter tides in Croatia and no shipping lanes.
The ladies anchoring at sunset after Capitano Stefano fought the counter current all day
Back in Panama City for the third time we finished off our list of open jobs, provisioned as much as the lockers will hold and now plan on clearing out tomorrow and sailing away.
Hier ein Bericht von Annalena die zwölf Tage, gemeinsam mit ihre Freund Daniel bei uns am Bord war.
Am 28. Oktober ging endlich unsere Reise zum Segeln in die Karibik nach Panama los. Daniel und ich flogen von München nach Panama City. Dort landeten wir um halb 8 abends, woraufhin Vidal (unser Taxifahrer) mit einem Bild von Daniel auf uns wartete. Daraufhin gab es eine abenteuerliche Fahrt durch den Dschungel, die ich komplett verschlafen hatte. Angekommen in der Marine in Port Linton suchten wir das Segelboot von Neill und Heidi, das mit dem Namen Artemis getauft ist.
It is not a great secret that in the “real world” I dislike Christmas intensely. I hate Christmas trees, dried up turkey and crackers. I cringe at the thought of a whole month of “driving home for Christmas” and “last Christmas” on the radio and I am deeply saddened by the misery that the commercialization brings. When my son – a policeman – wrote of being called to a suicide and then a domestic argument on Christmas Eve, that just confirmed all my prejudices.
Last year we avoided Christmas completely as we were at sea two hundred miles off the Sahara.
This year we spent the days anchored off Isla Canas in the Las Perlas archipelago. On Christmas Eve we joined our friends Elizabeth and Wim on a dinghy expedition up river to the cataracts at the river head. We had been told of these falls but had no accurate information where they were. We followed the largest river and got lucky. Lying in shady fresh water pools and eating chocolate brownies on a large rock in the middle of the jungle was definitely a dream outing. Back at the anchorage there was a waterfall on the beach so we could shower intensely before dessert and drinks on the yacht Bengt.
Bengt and Artemis anchored together off Isla Canas
In the tiny and immaculately clean village across the bay we bought fresh fruit and vegetables. All the fruit was “cut to order” in the neighboring jungle while we waited at the store. We received a whole bucket of lemons so Heidi had to invent a new drink with lots of lemon, sugar and rum – “Canasitas”. Suggested dose if you need to walk or row: one!
On Christmas Day we read, swam, showered again and enjoyed the quiet. The only presents we gave or received was three liters of fresh water that a young family passing in their boat asked for and some sweets we gave their children.
Wo wir dieses Jahr an Weihnachten sein werden 🤔🤔 keine Ahnung das einzige was sicher war, dass wir irgendwo im Pazifik feiern werden. Wir fanden einen super schönen Ankerplatz an der Insel Espirito Santo ohne Swell und nur mit einem Nachbarboot Antje, ein deutsches Paar, dass wir bereits von den San Blas Inseln kannten. Doch wir wollten unbedingt noch frisches Obst und Gemüse für die Feiertage und darum fuhren (ja leider nicht segeln, da es zur Zeit fast gar keinen Wind gibt) wir zur Insel Canas. Und zu unserer Freude fanden sich auch unsere schwedischen Freunde Elisabeth und Wim ein😀😀; dieser Ankerplatz hier ist laut Segelführer der am besten geschützteste in ganz Las Perlas. Wir fuhren mit dem Dinghy zur Insel Canas zum schoppen; im Dorf dass unglaublich sauber und freundlich angelegt ist, erstanden wir Eier, Zwiebel sowie Papaya, Limetten, Pampelmusen und Bananen – alles direkt vom Baum, denn wir warteten, bis der Mann vom Laden mit seiner Machete ausrückte und mit dem Obst zu uns zurück kam🌴🌴. Eigentlich wollten wir noch Kartoffeln doch es gab keine, da zeigte uns der geschäftige Ladenbesitzer Jam – es sieht aus wie ein braunes Stück Holz oder eine Wurzel und wir hatten keine Ahnung wie es schmeckt, doch wir haben es mitgenommen, probiert und festgestellt, dass es schmeckt;👍 wenn ihr mich jetzt fragt nach was Mmmm,?? schwierig zu beschreiben, von der Konsestens wie Kartoffeln aber ein anderer Geschmack und der Saft ist klebrig🙄. Von den Limetten hat er gleich einen ganzen Eimer geholt und Elisabeth und ich teilten uns die Früchte – aber ganz ehrlich was macht man mit ca. 30 Limetten?🤭🤭🤭 Caipirinha aber ohne Eis? Wir haben einfach einen neuen Drink kreirt: zuerst braunen Zucker mit heißem Wasser aufgelöst, dann Limettensaft und -fruchtfleisch dazu, daß alles mit weißen Rum aufgießen (ein bissl Wasser, wem es sonst zu stark ist) und fertig ist der Canasitas – ich kann euch sagen der schmeckt, doch weil er so herrlich erfrischend und süffig ist, sollte man sich von den Folgen in Acht nehmen. 🙃🙃🙈🙈
Für den heiligen Abend wollten wir zusammen mit “Bengt” den nahe gelegenen Fluß erkunden, denn hier soll es auch einen Wasserfall geben und vielleicht sogar Krokodile🤭😲😲. Gegen Mittag trafen wir uns zu unserem Abenteuer mit anschließendem Picknick, Schokoladenbrownies und Kaffee😀😀. Als wir erfolgreich den Wasserfall erreichten, plantschten wir im kühlen Frischwasser und das anschließende Picknick auf einer Steinplatte im Fluß genossen wir ebenfalls in vollen Zügen. Zum Abendessen gab’s eine schwedische Spezialität “Reiscrem Ala Malaga” oder so – voll lecker und sehr nahrhaft,😁😁🌟 aber es ist ja Weihnachten. Nach einem rundum gelungenen Tag machten wir uns gegen 22 Uhr auf den Heimweg, rudern war angesagt aber die 100 Meter waren unter einem sagenhaft schönen Sternenhimmel ⭐⭐⭐ eher zu kurz als anstrengend. Wir hatten keine Ahnung wie wir unseren Weihnachtsabend verbringen würden, doch mit Freunden in einer einsamen Bucht zu feiern war wunderschön und voll romantisch 😀😀😀
Three weeks ago we sailed to the Las Perlas archipelago off the Pacific coast of Panama. After transiting the Panama Canal and spending a week anchored off the city, we just wanted to “get away” and find some lonely corner of the ocean.
We sailed through the night and before sunrise were off the Isla Pedro Gonzales. We anchored in a bay well protected from winds from all directions. We dinghied to a pontoon and were firmly but politely told that everything except the village is private and sent on our way. We visited the only village and bought a dinghy full of fruit straight out of the jungle. Originally the seller literally filled our tender with more fruit than we could ever eat. We laughingly explained that there are only two of us and took most of the produce back out. That night we visited the private marina and drank an amazing Mohito in the bar – which was open just for us; the only guests. It was depressing to compare the poor village with the luxury just across the bay but a world apart.
taking the dinghy upriver looking for waterfalls
Next we sailed further south to the (also private) island of Isla San Jose. We anchored off a long sandy beach and saw almost nobody for four days. One day we rowed to the beach and waved to four locals on a neighbouring hill just to prove our social skills are still functioning. Trying to get back off the beach through the waves was challenging and ended with a dinghy full of sea.
Heading back north, we threaded through the hidden reefs and rocks to anchor in a tiny bay off Isla Bayoneta. At low tide we took the dinghy through a channel between the islands and plotted a safe route through the rocks. At one point we only had twenty centimeters below us. When we reached the anchorage beyond the channel we saw a familiar looking catamaran with a Brittany flag and were invited for coffee by Marc and Sylvie on Iroise who we know from the Canal transit. Later, at high tide, we took Artemis along the same route with a comfortable two and a half meters of water.
Our next stop was off Isla Viveros. Here developers have built roads and laid electricity to each plot so that rich people can build nice holiday houses. There are a few houses but overall an air of decay. It looks like another great idea that isn’t working. At least there is a functioning beach club and the day before Heidi’s birthday the swedish boat Bengt appeared with our friends Elizabeth and Wim on-board. The result was a long birthday lunch (with a few drinks) followed by Curry (and more drinks) on board Artemis.
River scenery
We traveled to Isla del Rey and anchored off the small township of San Miguel. The plan was to find some jungle trails for the mountain bikes. On foot, we followed the only track out of town and in to a dense tunnel of foliage. It looked promising but less than a kilometer later it stopped at the towns airstrip. Here there are no trails; everyone travels by boat. On the way back we stocked up with fresh fruit and a few other essentials – as well as a six pack of Coke which cost as much as everything else together.
Another few miles along the coast and we found cruisers paradise. A well protected anchorage behind the island of Isla del Espiritu Santo. No swell from any direction. Jungle in all directions. Beaches and even a fresh water stream. Pelicans, fishing bats at night, jumping fish and even a dolphin. Bengt is anchored nearby and we are definitely “away from it all”.